Medienberichte

8. Oktober: Gaslicht-Fans kritisieren die Stadt (Antenne Düsseldorf)

Für die Initiative “Düsseldorfer Gaslicht”, die sich für den Erhalt ausspricht, haben die Veranstaltungen nur wenig gebracht. Die Bürger seien nicht beteiligt worden, außerdem würden klare Vorgaben des Rates missachtet. Wo bleibt zum Beispiel die versprochene Teststrecke, wo sich die Düsseldorfer die unterschiedlichen Lampen anschauen können?

8. Oktober: Gaslaternen – Initiative Düsseldorfer Gaslicht kämpft weiter (Der Westen)

Johann Werner Fliescher von Haus und Grund spricht (…) noch ein ganz anderes Problem an: „Es ist nicht klar geworden, welche Kosten auf die Bürger durch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung zukommen.“ So werden unter Umständen Kosten produziert, die vor allem von kleineren Vermietern über die Miete wieder hereingeholt werden müssten. Und das könne laut Fliescher einfach nicht sein.

8. Oktober: “Zukunft der Gaslaternen in Düsseldorf nach den Bürgerinformationen” (report-D)

Unzufriedenheit bei den Bürgern. Ihnen fehlten konkrete Information über die Zukunft der Gaslaternen vor ihren Türen. Denn wer nicht in einem Bereich des Denkmalschutzes oder Erhaltungsgebietes wohnt, weiß nach den Informationsveranstaltungen noch immer nicht mehr. Konkrete Kosten, Chancen für den Erhalt, Möglichkeiten für die Umrüstung, Alternativen und weitere Aktivitäten wurden nicht vermittelt.

7. Oktober: Gaslaternen: Bürger misstrauen Verwaltung (Rheinische Post)

Wie auch bei anderen Info-Abenden wurde deutlich: Es herrscht unter den Gaslicht-Anhängern starkes Misstrauen gegen die Stadtverwaltung. Immer wieder unterbrachen Besucher die Ausführungen von Gutachter Uwe Knappschneider durch Zwischenrufe. Als der aus Wuppertal stammende Lichtexperte zum wiederholten Mal einen Straßennamen falsch aussprach, gab es laute Unmutsbekundungen.

7. Oktober: Debatte um Gasleternen (Center TV)

7. Oktober: Gaslaternen-Fans hoffen auf Kehrtwende der Politik (Westdeutsche Zeitung)

Die Stadtwerke haben öffentlich klargestellt, dass sie alle Gaslaternen technisch auch langfristig weiter unterhalten können. Bislang hieß es immer, die Ersatzteile gingen aus.
Zudem habe sich herausgestellt, dass alle DIN-Angaben zur Lichtstärke für eine Stadt nur eine Empfehlung seien, die aber keinen Vorschriftscharakter habe, so die Initiative. „Damit gibt es keinen zwingenden Grund mehr, die funktionierende und in Düsseldorf einzigartige Straßenbeleuchtung aufzugeben“, fasst Lutz Cleffmann, Sprecher von Düsseldorfer Gaslicht zusammen.

4. Oktober: “Wir werden uns notfalls an die Laternen ketten” (Westdeutsche Zeitung)

So richtig will sie nicht aufkommen, die Begeisterung der Bürger für die Umrüstung auf LED-Leuchten. Auch am Dienstagabend im Görres-Gymnasium waren die Befürworter der Gas-Laternen unter den etwa 70 Bürgern eindeutig in der Überzahl. Anwohner der Winkelsfelder, die bereits 100 Unterschriften für den Erhalt ihrer Leuchten gesammelt haben, kündigten sogar drastische Maßnahmen an: „Wir werden uns notfalls an unsere Laternen ketten.“ Für sie sei das Beispiel an der Parkstraße mit ihrem „grellen, hässlichen Industrielicht“ eine Warnung.

30. September: “Laterne mit Löwe” (Düsseldorfer Anzeiger)

Gerd Großberndt (56) liebt Gaslaternen und seine Heimat. Deshalb reifte bei ihm im letzten Jahr die Idee eines Logos, das Düsseldorfer Löwe und Laterne vereint. Jetzt will er jeden Bürger animieren, ihm in der Kampagne beizustehen.

30. September: “Hier sehen Sie wo die Gaslaternen stehen(Rheinische Post)

Die interaktive Karte (…)  zeigt die rund 14.000 Gaslaternen, die in Düsseldorf noch leuchten. Sie sind durch gelbe Punkte dargestellt. Außerdem sind die Erhaltungszonen eingezeichnet. Das sind die Gebiete, in denen die Laternen wahrscheinlich nicht ersetzt werden.

27. September: “Laterne, Laterne…” – “Wo Licht ist, da ist auch Schatten” (lokalkopass.de)

Informationsabend am letzten Donnerstag im Bürgersaal in den Bilker Arcaden: “Ein Eindruck eines Eiertanzes, eines „Keine Ahnung, denn wir kalkulieren erst, wenn klar ist, wie viele und welche Lichtpunkte bestehen bleiben“ … – sprich der Bürger muss sich ohne klare Darstellung entscheiden, aber dafür später die Zeche tragen…??!! – Das war das „gefühlte“ Resumée des Abends.”

22. September: Dieser Mann zählte 15.114 Gaslaternen (Rheinische Post)

An seiner Gaslaternen-Sammlung gibt es in diesen Tagen in der Tat verstärktes politisches Interesse. (…) Zum Beispiel gibt es keine offizielle Online-Karte, aus der hervorgeht, wo es überhaupt noch Gaslicht gibt.
Diese Informationen liefert das Verzeichnis, das Schwarz in seiner Freizeit erstellt hat. (Link)

17. September: CDU pocht bei Gaslaternen auf Bezirksrecht (Rheinische Post)

Die CDU im Stadtbezirk 7 hat einen Antrag eingebracht zur Vorgehensweise bei der Beantwortung der Frage, welche Gaslaternen erhalten werden sollen. Er wird aber erst in der Sitzung der Bezirksvertretung 7 am 27. September behandelt. Nicht umsonst hat die Partei aber ihr Thesenpapier, was noch alles zu tun sei, bevor überhaupt eine Entscheidung getroffen werden dürfe, bereits vor dem Termin am Montag veröffentlicht.

10. September: Heerdter wollen für Gaslaternen kämpfen (Rheinische Post)
Ute Englick mag die Gaslaterne vor ihrer Haustür auf der Brunhildenstraße sehr. “Ich möchte die Gaslampe gern behalten. In Düsseldorf wird so viel verändert, was eigentlich bleiben sollte.” Die Heerdterin gehörte zu den Teilnehmern eines Gaslicht-Spazierganges. Der Bürgerverein Heerdt hatte zu einem mobilen Heimatabend eingeladen, um den Bürgern die alten Laternen in ihrem Stadtteil näher zu bringen.

9. September: Wir wollten für die Gaslaternen spenden, aber die Stadt nimmt das Geld nicht (BILD)

Rund 1800 Euro wollten die Junges spenden, damit die Gaslaternen am Diezelweg neu gestrichen werden können. Diese sind in einem erbarmungswürdugen Zustand. Antwort erhielten Sie nicht. Erst auf Nachhaken der Bild-Zeitung bekamen sie Antwort: in Behördendeutsch steht darin, dass noch unklar ist, ob die Laternen überhaupt erhalten bleiben.

5. September: Stadtbezirke erfahren, welche Gaslaternen bleiben könnten (Rheinische Post)
In eineinhalb Wochen beginnt die Stadt mit den Info-Nachmittagen zu den Gaslaternen und den Quartieren, in denen diese erhalten werden sollen. In der Woche ab dem 19. September wird es täglich eine Veranstaltung in einem Stadtbezirk geben. Dabei wird die Stadt erläutern, nach welchen Kriterien sie die Straßen und Viertel mit Gaslaternen bewertet, welche Punktzahlen sich ergeben haben und wie die Bürger und Bezirkspolitiker das Ergebnis für ein Viertel noch verändern können.

5. September: Mobile Chefredaktion in Düsseldorf – Lebhafte Diskussion am RP-Stand (Rheinische Post)

Viele Düsseldorfer waren gekommen, um ihren Unmut über den Ersatz der Gaslaternen durch LED-Beleuchtung kund zu tun. Nur noch rund 4000 von mehr als 15.000 Gaslaternen sollen erhalten bleiben. Ihre Kritik äußerten etwa Christiane und Barbara Oxenfort. Rainer Liebelt bemängelte, dass bei den Zahlen zur Wirtschaftlichkeit nicht korrekt argumentiert und tatsächlich statt einer Umrüstung nach der Formel “Abriss und Ersatz” praktiziert werde. “Dann kann man nämlich die Anlieger an den Kosten beteiligen.”

29. August: Mr. Gasketeer bringt Gaslaternen auf dem Markt zum Leuchten (NGZ online)

“Andreas Meßollen ist eine ungewöhnliche Erscheinung. Von Kopf bis Fuß tätowiert, die Ohrläppchen auf Untertassengröße geweitet und am gesamten Körper mit auffälligen Piercings versehen, bildet er am Abend des Fackelzuges den unverkennbaren Kontrapunkt zum allgegenwärtigen Schützen-Chic. Inmitten von grün-weißen Fräcken und Gardeuniformen zieht er am späten Abend mit einer Leiter durch die Menge, um die Gaslaternen am Marktplatz zu entzünden. Normalerweise werden die Leuchten mit Hilfe einer Zeitschaltuhr automatisch entzündet.”

25. August 2016: Lokalzeit aus Düsseldorf (WDR Fernsehen)

25. August: Kritik am Verfahren zur Auswahl der Gaslaternen (Rheinische Post)
“Nach diesen Vorgaben werden weiterhin diejenigen belohnt, die ohnehin in schönen Wohnvierteln mit alter Bausubstanz wohnen. Wo es weniger chic ist, verschwindet dann auch noch die Gasbeleuchtung”, erklärt Lutz Cleffmann, Sprecher der Initiative. Das Lob der Initiative ging an die Stadtwerke, weil diese aus Sicht der Gaslaternen-Freunde ihre Haltung verändert haben. “Sie sind vom Verhinderer zum Ermöglicher geworden”, sagte Cleffmann.

24. August: Stadt wählt Gaslaternen-Quartiere aus (Rheinische Post)

Das Planungsbüro “Licht Raum Stadt” aus Wuppertal hat im Auftrag der Stadt einen Bewertungsbogen mit sieben Kriterien entwickelt, die es auf für jede Straße mit Gaslaternen anwendet. Die Mitarbeiter des Planungsbüros sind dafür Monate im Einsatz und werden Bürgern und Bezirkspolitikern Punktzahlen für alle Straßen und Viertel vorstellen. So sollen die Quartiere ermittelt werden, in denen die erwähnten rund 4000 Gaslaternen erhalten bleiben.

17. Juni 2016: Bürgerverein übergibt Petition zum Erhalt von Gaslaternen (Rheinische Post)
“94 Grafenberger sprachen sich für den vollständigen Erhalt der traditionellen Gasbeleuchtung aus. Addiert man die Ergebnisse hinzu, die eine Erhaltung der traditionellen Laternenmasten mit Gas oder gasähnlichem LED-Licht befürworten, hinzu, ergibt sich ein Wert von 143 Stimmen, also 83 Prozent.” Naujoks betont, dies sei ein Votum, an dem die Politik nicht so ohne Weiteres vorbeikomme. Er fordert daher die Bezirksvertretung 7 auf, in Grafenberg zumindest die traditionelle Anmutung der Straßenbeleuchtung zu erhalten

19. Mai 2016: Anwohner froh über reparierte Gaslaterne (Rheinische Post)
“Ich kam aus dem Urlaub zurück, und da sah ich die Laterne auf dem Pflaster liegen, während im Boden gearbeitet wurde”, sagt Peter Rheinbay, Sprecher der Anwohner und Mitglied der “Initiative Düsseldorfer Gaslicht”.
Auf den Schreck folgte Staunen und zuletzt Freude. Denn: “Die Lampe war defekt, wurde nur repariert und nachdem der Sockel ausgebessert worden war, wieder an die alte Stelle gesetzt”, stellt Rheinbay erleichtert fest. Gemeinsam mit Karin Sieger, Gabriele und Albert Günther lobt er die Stadtwerke, die das gute Stück wieder zum Leuchten gebracht hat. “Ein positives Zeichen im Streit um den Erhalt der historischen Düsseldorfer Straßenbeleuchtung.”

19. Dezember: Gerresheim: “Gefahr in Verzug” bedingt Austausch von Gaslaternen (Rheinische Post)

Zwei Aufsatzgasleuchten seien wenige Stunden vor der Ratssitzung nahe der Benderstraße ohne erkennbaren Grund gegen neue Laternen ausgetauscht worden, berichteten (Anwohner der Regenbergastraße) Rainer Klöpper, Vorsitzender der CDU im Stadtbezirk 7. (Die Leiterin des Amts für Verkehrsmanagement Blome gab an, dass “Gefahr im Verzug” vorgelegen habe:) “Und gestatten Sie mir die Anmerkung, dass sich solche akuten Gefährdungssituationen leider unabhängig von den Sitzungsterminen des Rates einstellen.”

Demn Angaben der Verwaltung widersprechen Anwohner, die zwar geringe Rostmengen, nicht aber Gasgeruch festgestellt haben. “Die beiden Laternen waren definitiv nicht undicht”

17. Dezember: Gaslaternen in Heerdt erhalten (Rheinische Post)

Der Bürgerverein Heerdt appelliert an Stadt und Rat, das Ortsbild zu wahren. Der Heerdter Bürgerverein, (appelliert)  an die Verantwortlichen, die Gaslaternen im historischen Teil Heerdts zu erhalten.

12. Dezember: Ratsentscheidung: Gaslaternen sind schützenswertes Kulturgut (Rheinische Post)

Fest steht: Die Gaslaterne gilt seit dem späten Donnerstagabend als schützenswertes Kulturgut. Das hat es in Düsseldorf noch nie gegeben. Der Stadtrat hat mit einer breiten Mehrheit mit insgesamt nur fünf Gegenstimmen beschlossen, sogenannte Erhaltungszonen einzurichten. In denen wird das Gaslicht dauerhaft bleiben. (…) Die Politik (hat) der Verwaltung nun eine Reihe von Bestimmungen mitgegeben. Dazu gehört, dass keine weiteren Laternen umgerüstet werden, bis der Rat das komplette Konzept beschlossen hat. Zudem sollen neben den “Alt-Düsseldorfer” auch andere historische Laternen Priorität genießen.

Sehenswert: Ein Bild des Fotografen Andreas Endermann im Artikel: Es zeigt deutlich die Strahlkraft einer Gaslaterne

8. Dezember: BUND äußert sich zum Gaslaternenstreit (WDR)

Die Umstellung von Gas auf LED sei nicht entscheidend, um die CO²-Bilanz der Landeshauptstadt nachhaltig zu verbessern, so der BUND NRW. Angesichts der Kohlendioxid-Emissionen durch den Verkehr, würden die Gasleuchten kaum ins Gewicht fallen. (…)  Bei der geplanten Umrüstung der Gaslaternen auf LED oder Strom raten die Umweltexperten (…) zum Betrieb der Leuchten mit Biogas.

7. Dezember: Große Demo für Gaslaternen (Rheinische Post)

Die Jonges wollen erreichen, dass der für 10. Dezember geplante Ratsbeschluss über das Schicksal der Gaslaternen verschoben wird, bis die Stadt mit allen Beteiligten gesprochen hat und eine einvernehmliche Lösung gefunden ist. Gemeinsam mit unterschiedlichen Experten und Vertretern anderer Heimatvereine haben die Jonges ein Konzept erarbeitet, nach dem 8000 bis 10.000 Gaslaternen erhalten bleiben könnten – dieses möchten sie mit der Stadt diskutieren.

7. Dezember: Zeuge entlastet Zepuntke (Rheinische Post)
Bei der RP meldete sich am Wochenende ein Anwohner und berichtete, er und seine Frau seien das Paar gewesen, das Winschermann am Donnerstag getroffen hatte. Der Anwohner will nicht sagen, ob er zuvor Banderolen abgerissen hatte. Ihm sei aber wichtig, dass kein falscher Verdacht auf Zepuntke falle.

5. Dezember: Wegen Gas-Laternen: Erste Demo der „Düsseldorfer Jonges“ (Express)

Heimatverein demonstriert für den Erhalt eines „europaweit einzigartigen Kulturguts“.
„Es ist ein Plan, der an den Düsseldorfern vorbei entwickelt wurde. In seinem Wahlprogramm hat der OB mehr Bürgerbeteiligung versprochen und diese fordern wir hiermit ein.“ Ähnlich sahen das auch die knapp 1000 Teilnehmer, die zur Veranstaltung in den Hofgarten gekommen waren.

5. Dezember: Der Gaslaternen-Protest und die Bürgermeisterin (Rheinische Post)

Der Chef des Metro-Marathon-Veranstalters Rheinmarathon, Jan Winschermann, wirft Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) vor, einige Banderolen abgerissen zu haben, mit denen Gaslicht-Befürworter in Düsseltal gegen den Abriss protestieren. Er habe sie am Donnerstagabend an der Faunastraße persönlich gesehen, so Winschermann. Klaudia Zepunkte sagt, sie habe keine Ahnung, wovon Winschermann redet. Sie habe den Abend in einem Restaurant verbracht – und sei auch auf dem Heimweg nicht in der Faunastraße vorbeigekommen.

5. Dezember: Bizarrer Streit Klaudia Zepuntke: Bürgermeisterin im Gaslaternen-Krieg (Express)

Gestern früh beim EXPRESS. Am Telefon Jan Winschermann,  bekannter Gaslaternen-Freund. (…)   Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke (SPD) habe an der Faunastraße mehrfach mutwillig  Werbeflyer  der Initiative Gaslicht abgenommen. (…) EXPRESS spricht mit Zepuntke. Sie legt erst  ein „Geständnis“ ab: „Ja, ich war’s. Aber ich habe  nur eine Banderole abgenommen.  Ich wollte nur lesen, was auf den Banderolen steht, weil es so dunkel war.“ (…) (Später) ruft sie nochmal  bei EXPRESS zurück. „(…) Ich war gar nicht  an der Faunastraße, sondern an der Wülfrather Straße (…)

4. Dezember:  Düsseldorfer Gaslaternen müssen bleiben! Und das nicht nur aus ästhetischen Gründen… (the Düsseldorfer)
Die Verwaltungsvorlage sieht vor, dass (…) 10.000 Gaslaternen in der Stadt durch moderne LED-Leuchten ersetzt werden sollen. Momentan sieht es so aus, als würde es eine Mehrheit für diese Vorlage geben. Dagegen wehrt sich die „Initiative Düsseldorfer Gaslicht„. Unterstützt wird sie dabei u.a. von den Düsseldorfer Jonges, die für Samstag um 12 Uhr zu einer Kundgebung an der Landskrone aufrufen.

3. Dezember: Banderolen machen auf Abriss von Gaslaternen aufmerksam (Düsseldorfer Anzeiger)
Mit einer ungewöhnlichen Aktion macht die Initiative Düsseldorfer Gaslicht jetzt auf den geplanten Abriss des größten Teils der Düsseldorfer Gasbeleuchtung aufmerksam.

2. Dezember. Demonstrieren fürs Gaslicht (Düsseldorfer Anzeiger)

Wie sieht die Zukunft für die Gaslaternen in Düsseldorf aus?
Düsseldorfs größter Heimatverein, die Jonges, hat am kommenden Samstag, 5. Dezember, zur Demonstration aufgerufen. Anlass: Die Stadtfreunde möchten die Gaslaternen erhalten. Wir haben zusammengestellt, was zum Thema wichtig ist.

21. November: Jonges gehen für Gaslaternen auf die Straße (Rheinische Post)

Demo für Samstag 5. Dezember angekündigt
Die Jonges und die Initiative Pro Gaslicht betonen die Einzigartigkeit des Gaslaternen-Netzes, seine historische Bedeutung und das warme Licht, das die Laternen abgeben. Der Verein (mehr als 2600 Mitglieder) spricht sich für den Erhalt von 10.000 Gaslaternen aus und hat dafür einen detaillierten Plan ausgearbeitet.

10. November: Gaslicht oder LEDs? (Düsseldorfer Anzeiger)

Das hat es so noch nie gegeben: Zum ersten Mal kamen alle Bezirksvertreter in einer Sitzung zusammen. Thema war die umstrittene Frage: Was passiert mit den Düsseldorfer Gaslaternen?

05. November 2015: Gasleuchten-Zoff: Anwalt befürchtet Trickserei (Lokalbüro Düsseldorf)

Auch Rechtsanwalt Hermann-Josef Piepenbrock sorgt sich um Düsseldorfs Traditions-Lampen. Und machte sich die Mühe, alle Fakten zu bündeln. Und sie in einem sehr lesenswerten, offenen Brief an alle Ratsmitglieder zu schicken. Damit hinterher niemand sagen kann, er habe von nichts gewusst.

23. Oktober: Initiative: „Alle Gasleuchten sollen bleiben“ (Westdeutsche Zeitung)

(Die „Initiative Düsseldorfer Gaslicht“) fürchtet, dass man die Bürger vor vollendete Tatsachen setzen will. Ihr Sprecher Lutz Cleffmann meint (…) im WZ-Gespräch: „Es geht hier nicht um romantische Gefühle beim Gaslicht, sondern um wirtschaftliche. Eigentlich müssten alle Leuchten stehenbleiben.“ (…) Juristen, Vertreter der Kommunikations-Branche und Christiane Oxenfort trafen sich Freitag im Foyer des Kom(m)ödchens.  (…)

23. Oktober: Erhaltungsgebiete für Gaslicht noch nicht geklärt (Rheinische Post)

Die “Initiative Düsseldorfer Gaslicht” hat gestern erneut gegen die Pläne für einen Abriss der meisten Gaslaternen protestiert – diesmal im Kom(m)ödchen, weil dessen Chef Kay Lorentz sich auch für die historische Straßenbeleuchtung engagiert. “Wir wollen das Gaslicht unbedingt komplett erhalten”, sagte Christiane Oxenfort, Intendantin des Düsseldorf Festivals(…)

23. Oktober: Gutachten: Gaslaternen können bleiben (NRZ)

„Oft wurde behauptet, die Gasbeleuchtung müsse ersetzt werden, da sie für sehbehinderte Menschen nicht hell genug sei“, so Piepenbrock. Die Stadt habe bei Straßenlaternen jedoch nicht die rechtliche Pflicht, diese Barrierefreiheit zu gewährleisten. Wünschenswert sei das natürlich trotzdem. „Wenn die Stadtwerke die Gaslaternen richtig warten würden, hätten wir ausreichend Licht“, meint der Anwalt.  Seit Ende August liege der Stadt zudem ein von ihr selbst in Auftrag gegebenes Gutachten vor, das feststelle, dass es keine rechtlich zwingenden Gründe gebe, die Gasbeleuchtung abzureißen. (…)

16. Oktober 2015:

05. Oktober: Konflikt um Gaslaternen geht weiter (Rheinische Post)

Neben den Kosten für die Umrüstung ist zum Beispiel die Frage der Glühkörper ein Streitpunkt, bei dem beide Seiten inhaltlich weit auseinander liegen. Nach Angaben der Stadt ist man inzwischen für Nachschub auf einen Monopolisten aus Indien angewiesen, der bestehende EU-Regeln nicht befolge. “Das ist schlicht falsch”, so die Bürgerinitiative. Es gebe auch andere Hersteller. Das räumt auch die Stadt ein (…)

23. September: Bund der Steuerzahler bezweifelt städtische Kostenrechnung für den Gaslaternenabriss (Rheinische Post)

Der Steuerzahlerbund hat erhebliche Zweifel an den genannten Kosten für die Investition. In Lohausen etwa habe die Umrüstung von 43 Laternen 11.627 Euro pro Stück gekostet. Ähnlich teuer war die Umrüstung in Frankfurt am Main. “Angesichts solch widersprüchlicher Zahlen sind die Zweifel der Bürger mehr als nachvollziehbar”, sagt der Vorsitzende Heinz Wirz. Er fordert die Stadt auf, im Zweifel das Projekt zu stoppen. “Es dürfte den Bürgern nicht vermittelbar sein, dass sie mal wieder mit angeblich niedrigen Kosten in ein Projekt hineingelockt werden.” Zudem bemäkelt Wirz, dass kein Bürgerentscheid geplant ist – trotz mehr als 9000 Unterzeichnern einer Online-Petition für den Erhalt.

17. September: Mobile Redaktion zu Gaslaternen am Zoopark (Express)

So ließ der SPD-Ratsherr und Vorsitzende des Umweltausschusses eine Stellungnahme zum Thema verbreiten, die sich gegen den Erhalt der von vielen Düsseldorfern so geliebte Laternen richtet.(…)  In der FDP hingegen murren einige Stimmen, dass diese Haltung ja nicht dem Koalitionsvertrag entspreche, wo explizit die Erhaltung der Gaslaternen in einigen Gebieten festgeschrieben sei. (…)  Eine Online-Petition für den Erhalt der Laternen unterzeichneten über 10.000 Menschen.

16. September: Der Bund der Steuerzahler deckt Widersprüche in städtischen Berechnungen der Abrisskosten auf: Heinz Wirz, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler NRW (BdSt NRW):„Angesichts solch widersprüchlicher Zahlen sind die Zweifel der Bürger mehr als nachvollziehbar“ Er fordert die Stadt auf, alles „ans Licht zu bringen“. Sprich die Zahlen vorzulegen, wie viele Gaslaternen seit 2010 umgerüstet wurden und wie viel dafür ausgegeben wurde. „Je nachdem wie viel das ist, sollte die Stadt von einem weiteren Umrüsten Abstand nehmen. Denn es dürfte den Bürgern nicht vermittelbar sein, dass sie – mal wieder – mit angeblich niedrigen Kosten in ein Projekt hineingelockt werden und anschließend via Anliegerbeiträge oder Steuergeld um ein vielfaches mehr zur Kasse gebeten werden“, so Wirz.

16. September: Gaslaternen: Krach zwischen SPD und FDP? (Express)

Jetzt droht auch Ärger im Rathaus-Bündnis von SPD, FDP und Grünen. Anlass: Eine „Presseinformation“, die der SPD-Ratsherr Philipp Tacer, Vorsitzender des Umweltausschusses, am Dienstag herumschickte. (…) Ratsherr Rainer Matheisen, (FDP) (…): „Das ist sehr verwunderlich. Im Kooperationsvertrag haben wir ja ausdrücklich den Erhalt der Laternen in einigen Gebieten vereinbart.“ Vom „kulturellen Wert“ der Laternen und dem „Erhalt“ ist aber im Tacer-Papier kaum die Rede.

7. September: Initiative Gaslicht: Ein Rundgang in Düsseltal (Düsseldorfer Anzeiger)

Die Initiative Gaslicht in Düsseldorf hatte jetzt zu einem Informations-Spaziergang im Zooviertel eingeladen. Rund 80 Bürger kamen zum Ausgangspunkt am Wasserspielplatz.

Darunter waren auch Vertreter aller Fraktionen der Bezrksvertretung 2, an ihrer Spitze Bezirksbürgermeister Dr. Uwe Wagner und Stellvertreterin Annelies Böcker.
Schon zu Beginn beantworteten Georg Th. Schumacher und Gaslicht-Experte Andreas Meßollen zahlreiche Fragen der Bürger. Anschließend konnte auf der Faunastraße eine LED-Nachbildung im direkten Vergleich mit einer neu aufgestellten Gaslaterne vor dem Haus Nummer 3 erlebt werden.

14. August 2015: Streit um entfernte Gaslaterne am Zoopark (RP online)

Marathon-Chef und Gaslicht-Fan Jan Winschermann beklagt, dass die Stadt ohne Anlass eine Leuchte umrüsten wolle. (…) Winschermann hat Bezirksvertreter Ulf Montanus (FDP) kontaktiert, der auf Nachfrage von der Stadtverwaltung erfuhr, dass die Laterne bei einem Unfall beschädigt worden sei. Allerdings hat Winschermann keine Spuren gefunden. “Es gab keinen Unfall”, meint er.

31. Juli 2015: Aus Liebe zu den Niederkasseler Gaslaternen (Düsseldorfer Anzeiger)

Die Menschen in der Saarwerdenstraße lieben ihre Gaslaternen im Viertel. “Sie gehören einfach dazu, geben ein angenehmes Licht ab und passen zu den alten Gebäuden”, sagt Prof. Dr. Albert Günther. Gemeinsam mit seinem Nachbarn Dr. Peter Rheinbay sammelte der Anwohner erst kürzlich über 400 Unterschriften, um die historischen Laternen zu erhalten.

26. Juli: Interview mit SPD-Chef: Rimkus (Express):

Müssen die Gaslaternen bleiben?

“Ja, aber sie müssen nicht alle mit Gas betrieben sein. Das muss man undogmatisch sehen. Wenn man das innen modern und umweltschonend umrüstet, wird Düsseldorf doch nicht weniger attraktiv. Vom Bund gibt’s gerade auch Fördermittel für die Umrüstung auf LED.”

Oje, oje, nichts verstanden. Und das von einem Mann, der in den Einleitungsworten des Artikels im Express so beschrieben wird: “Düsseldorf ist seine Liebe(…)”

Lieber Herr Rimkus 4 Sätze 4 Antworten:

  1. Eine Gaslaterne, die nicht mit Gas betrieben wird ist keine Gaslaterne.
  2. Attraktivität hat natürlich viele Ursachen. Es geht hier darum, das Düsseldorf seine Einzigartigkeit behält. Die Einzigartigkeit ist das Gaslaternennetz, nicht eine Reihe Elektrolampe im Gaslaternen-Look. So etwaswas hat fast jede Stadt über 5.000 Einwohner.
  3. Man muss es nicht dogmatisch sehen, man muss aber wissen, worüber man redet. (Es geht nicht um das Aussehen der Lampenhüllen!)
  4. Für den Erhalt des Gaslichtes benötigt man – anders als für dessen Abriss – keine Investitionen und keine Fördergelder. Das Gaslicht ist bereits  da: langlebig und robust. Bei den Fördergeldern für LED hatte man in Berlin auch sicher nicht den Abriss des Düsseldorfer Kulturerbes im Sinn, sondern veraltete Elektrolampen. Bundespräsident Gauck würdigte ausdrücklich “ die Bemühungen um den Erhalt der historischen Gaslaternen in Berlin, aber auch in Frankfurt am Main, Dresden und Düsseldorf”.”

22. Juli: Düsseldorf geht ein Licht aus (RP-online)

Die Gaslaterne gilt unter den Romantikern der Stadt als sakral. Doch die Verwaltung will sie lieber großflächig durch kühle Plagiate ersetzen. Ein Rundgang mit dem Mann, der gegen LED-Birnen kämpft: Georg Schumacher.

17 Juli 2015: Kampf für Erhalt der Düsseldorfer Gaslaternen (NRZ)

Jetzt zeigte Georg Schumacher, eine Speerspitze der Bewegung, bei einem Rundgang durch die Altstadt, warum er den Abklatsch mit LED-Leuchten für einen Schandfleck hält.Die modernen Lampen werden nur rund alle zehn Jahre gewartet, viele sind aber inzwischen schon verkommen, lange vor der nächsten Inspektion. (…)  (Schumacher) präsentiert elektrische Lampen, deren Gläser zersprungen sind, von Vögeln beschissen oder mit Spinnweben durchzogen. „Gaslaternen werden einmal im Jahr gereinigt, gesäubert und gewartet, sie sehen nicht so schäbig aus wie diese Imitate.“

24. Juni 2015: Düsseldorf: Gaslaternen als Wahrzeichen? (Report-D)

Im Stadtbild von Düsseldorf sind sie an einigen Ecken noch so „normal“, das sie dem Bürger kaum auffallen. Straßenlaternen. Ob diese mit Gas oder Strom betrieben werden, wissen viele nicht, hell sollen sie sein. Aber immer mehr Düsseldorfer sehen den Unterschied zwischen den hellen, kalten LED-Lampen und dem warmen Licht der Gaslaternen. Die Stimmen werden lauter, die 15.000 Gaslaterne zu erhalten und noch mehr: Da sie bald einzigartig auf der Welt sind, könnten sie zum Wahrzeichen von Düsseldorf werden.

24. Juni 2015: Gaslaternen sollen zur Stadtmarke werden (Rheinische Post)

Köln hat den Dom, Paris den Eiffelturm und Düsseldorf – als bald einzige Stadt auf der Welt – ein Gaslaternennetz. Diese Tatsache wollen sich Marketingexperten, Politiker und Tourismus zunutze machen.

20. Juni 2015: Rettet Berlins Gaslaternen! (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Der World Monuments Fund (WMF) in New York hat (…) das Gaslicht und die Gaslaternen Berlins auf seine Watch List gesetzt, (…) Ein weiteres Objekt aus Deutschland findet sich auf der Liste nicht. Jedoch gibt die Tatsache, dass die Watch List auch das vom Untergang bedrohte Venedig nennt, einen eindrucksvollen Hinweis auf den international bedeutsamen Rang des Berliner Licht- und Laternenensembles.

31. Mai 2015: Warum wir die Gaslaternen behalten wollen (RP-online)

Mehr als 10.000 haben in einer Online-Petition für den Erhalt der Gaslaternen in Düsseldorf gestimmt. Das ist beeindruckend. Und kein Ausdruck von Rückständigkeit. Ganz im Gegenteil. Ein offener Brief an die Stadtmütter und Stadtväter Düsseldorfs.

Gaslichtpetition erfolgreichste Petition aller Zeiten in Düsseldorf.

Die Petition wurde daher den Stadträten vorgelegt, deren Antworten Sie hier finden!

Einige dieser Stellungnahmen zeigen sich nicht ausreichend informiert.
Sie finden im Faktencheck Detailinformationen zu den aufgekommenen Fragen

Der Abriss geht inzwischen weiter.

Ob mit ob ohne Ratsbeschluss (Masterplan). Beispiele unter “Aktuell

30. Mai 2015: Heimleuchten. Deutschland ist das Land der Gaslaternen.(Süddeutsche Zeitung)

“Das World Monument Forum (…)  sorgt sich um die historischen Städte in Syrien, die vom Krieg bedroht werden. Es sorgt sich um Venedig, das von zu vielen Touristen bedroht wird; (…)  aber auch (…) um Deutschland, weil auch hier etwas Bewahrenswertes mutwillig zerstört wird: Es ist die Gaslaterne. Etwa 36 000 gibt es davon in Berlin und noch einmal 15 000 in Düsseldorf, damit stehen etwa drei Viertel aller Gaslaternen auf der Welt in Deutschland.”

30. Mai 2015: Zehntausend wollen Gaslaternen erhalten (RP-online)
“Die Online-Petition zum Erhalt der Gaslaternen ist die erfolgreichste, die es in Düsseldorf je gab. Die Initiatoren fordern nun ein Umdenken in der Stadtverwaltung. Sie meinen: Düsseldorf muss sein Alleinstellungsmerkmal behalten. ”

29. Mai: Düsseldorfer wollen weltweit einzigartiges Gaslicht erhalten (NRZ)

(..) Oberbürgermeister Thomas Geisel hat zwar jüngst angekündigt, 4000 der gut 15 000 Gaslaternen erhalten zu wollen, das ist vielen Bürgern aber offenbar nicht genug. Mehr als 9000 Menschen haben nun eine Online-Petition für den Erhalt der historischen Beleuchtung unterzeichnet.(…) Es ist die erfolgreichste Petition aller Zeiten in Düsseldorf.

19. Mai: Hier sollen Düsseldorfs Gaslaternen weiter leuchten (Express)

Rote Flecken. Manche kleiner, manche größer. Sie kennzeichnen die so genannten „Erhaltungsgebiete“ für die berühmten Düsseldorfer Gaslaternen. Zumindest so, wie sie die Verwaltung plant.

Laut dieser Karte, die EXPRESS jetzt erstmals veröffentlicht, dürften die Freunde der Gaslaternen für große Teile der historischen Düsseldorfer Wohngebiete aufatmen. Die Altstadt, Oberkassel, die historischen Zentren von Gerresheim, Flingern, Benrath oder Kaiserswerth sind drin.

19. Mai 2015: Mehr als 4500 Unterschriften für Gaslaternen (RP-online)
“Die Anhänger des historischen Straßenlichts sind mit dem Kompromiss-Vorschlag der Stadt nicht einverstanden. (…) Da Mannesmann maßgeblich an der Entwicklung der Technik beteiligt war, hat das Gaslicht auch einen besonderen Bezug zur Stadt. Befürworter wünschen sich, dass die Stadt dieses Alleinstellungsmerkmal schützt.”

24. April 2015: Kulturgut oder veraltet: Diskussion über die Gaslaternben un Düsseldorf (Report-D Internetzeitung für Düsseldorf)

“Was ist so besonders an den Gaslaternen? Mehrere Dutzend Düsseldorfer trafen sich jetzt vor dem Düsseldorfer Rathaus, um genau diese Frage zu klären. Sie sind der Einladung von FDP-Ratsherr Rainer Matheisen gefolgt, der auch eine Online-Petition für der Erhalt der besonderen Straßenbeleuchtung gestartet hat. Unterstützt wird er an diesem Abend von Georg Schumacher, der beruflich die Rheinbahn nach außen vertritt, sich in seiner Freizeit dem Erhalt der Gaslaternen verschrieben hat”

17. April 2015: OB Geisels Konzept ein „fauler Kompromiss“: Gas-Laternen – jetzt geht der Krach erst richtig los (Express)

Jan Henning Winschermann, Initiator des Metro-Marathons und Gaslaternen-Aktivist: „Ein fauler Kompromiss. Gut ist nur, dass die Verwaltung jetzt einräumt, früher die angebliche radioaktive Gefahr übertrieben zu haben, wenn jetzt doch Laternen stehen bleiben sollen. Aber jetzt geht die Diskussion doch erst richtig los.“

Wolfgang Rolshoven, Baas der „Düsseldorfer Jonges“: „Wir sind natürlich froh über die Entscheidung, dass die Gaslaternen zu Düsseldorf gehören. Aber es heißt mindestens 4000 Laternen, und darum geht es: Das Ziel muss sein, dass mindestens die Hälfte erhalten bleibt.“

FDP-Ratsherr Rainer Matheisen, dessen Petition fürs Gaslicht schon 1900 Unterschriften bekam: „Der öffentliche Druck hat gewirkt, die Gasleuchten im Hofgarten werden wieder aufgebaut. Ebenfalls positiv: Endlich werden Erhaltungsgebiete festgelegt.

Was allerdings wichtig ist: Die Menschen sollen mitentscheiden, ob in ihren Stadtteilen Leuchten erhalten bleiben sollen oder nicht. Die Bürgerbeteiligung der Fachverwaltung war bislang eine Farce.“

16. April 2015: „Erhaltungsgebiete“ für 22 Stadtteile: Die Stadt hat jetzt ein Gaslaternen-Konzept (Express)

(Es) “sollen mehr als 4000 Gaslaternen (auch im besonders umstrittenen Hofgarten) erhalten werden – was allerdings bei einem bisherigen Bestand von rund 15.000 nicht unbedingt der Löwenanteil ist, auch wenn Geisel von einem „erheblichen Teil“ spricht. Steht zu befürchten, dass die Gasbeleuchtungs-Aktivisten dieses Ergebnis nur als Teilerfolg ansehen werden..”

So ist es…

16. April 2015: Gaslaternen im Hofgarten sollen bleiben (RP-online)

“4000 historische Gasleuchten bleiben erhalten(…)  Das sieht das neue Konzept der Stadt vor. Im Hofgarten sollen die Gaslaternen nach der Neugestaltung wiederkommen.”

Das Neue an der Meldung: Es gibt erstmals ein klares “ja” für 4.000 Gaslaternen seitens des Verkehrsdezernenten. Das ist noch ausbaufähig.

10. Februar 2015 Hofgarten: Kaum Hoffnung für Düsseldorfer Gaslaternen (NRZ)

Die Stadt sieht immer mehr Hürden, die beim Orkan beschädigten Gaslaternen im Hofgarten wieder leuchten zu lassen – trotz Denkmalschutz. Ausgerechnet in der bedeutendsten Parkanlage der Stadt droht den historischen Gaslaternen das Aus. (…) Verkehrsdezernent Stephan Keller nannte eine Vielzahl von technischen und juristischen Problemen. (…)  „Wir haben auch als Verwaltung nicht den ausreichenden Sachverstand“, so Keller.

… womit die Überschrift des Artikels erklärt wird…

16. Januar 2015: Trotz Denkmalschutz: Gaslicht im Hofgarten drohrt das Aus (WZ-newsline.de)

“Die historischen Gaslaternen im Hofgarten stehen vor dem Aus: Wie die Verwaltung im Umweltausschuss betätigte, werden die Leuchten auf absehbare Zeit nicht wieder in Betrieb genommen. Stattdessen soll eine elektrische Ersatzbeleuchtung installiert werden – obwohl das gesamte Gasnetz mitsamt der Leuchten unter Denkmalschutz steht. „Ich habe die Befürchtung, dass Fakten geschaffen werden sollen.“ Cord Schulz, FDP”
(Die WZ hat eine Abstimmung online zum Thema)

16. Januar 2015: Hofgarten wird wieder beleuchtet – Zukunft der Gaslaternen ungewiss (RP-online.de)

“Ob und wann die historischen Gaslaternen wieder in Betrieb genommen werden, ist unklar. Möglicherweise werden sie durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Da die Laternen denkmalgeschützt sind, würde dabei ihr äußeres Erscheinungsbild beibehalten.”

08. Dezember 2014:  Gaslaternen im Linksrheinischen sind schlecht gewartet (RP-online.de)

“Woran liegt’s, dass die Laternenlandschaft im Linksrheinischen schwächelt? Von den Stadtwerken war zu erfahren, dass es an den Glühstrümpfen liege, die aus Kostengründen reduziert worden seien. (…) Georg Schumacher, der sich vehement für das Kulturgut Gaslaterne einsetzt, weist darauf hin, dass die Lampen nicht ausreichend gepflegt werden. Am Beispiel einer Lampe an der Steffenstraße bemerkt er: “Die Düsen sind verdreckt und das innere, ursprünglich weiße Dach ist verrußt.” Das verringere die Leuchtkraft erheblich.”

7. Dezember 2014: Düsseldorfer Jonges kämpfen um Erhalt der Gaslaternen (NRZ)

Der Verlauf eines von Dezernent Stephan Keller initiierten „Stadtgesprächs“ (…) habe den Eindruck aufkommen lassen, „dass Teile der Stadtverwaltung an einem Erhalt der Gaslaternen nicht interessiert sind und zusammen mit den Stadtwerken auf eine vermeintlich kostengünstigere Umrüstung auf Strom (LED) drängen“. Stutzig habe auch gemacht, „dass ein Vertreter der Denkmalpflege an dem Gespräch nicht teilgenommen hat“. Bei einem Jonges-Forum zum Thema im September 2014 habe Keller noch versichert, er trete für Gaslicht- Schutzräume ein, um das historische Bild bestimmter Viertel zu wahren.

22. November 2014: Neuss:  Gaslaternen leuchten auf Weihnachtsmarkt (RP-online.de)

“Die Buden sind aufgebaut, die ersten Händler räumen ihre Ware ein, jetzt geht es um den letzten Schliff, denn bereits am Mittwoch um 17 Uhr eröffnet der Weihnachtsmarkt auf dem Neusser Münsterplatz. Und der soll immer schöner werden, wenn es nach Veranstalter Josef Kremer geht. Dazu sollen beispielsweise einige stimmungsvolle, teils mehrarmige Gaslaternen beitragen, die der Neusser Künstler Andreas Hein anfertigt.”

12. September 2014:

Bundespräsident Joachim Gauck würdigt die Arbeit der Gaslichtinitiativen

Anlässlich des Tags des Denkmales, der am Sonntag 14. September bundesweit begangen wird, würdigt
Bundespräsident Gauck in seinem Grußwort ausdrücklich das Engagement für den Erhalt des Gaslichtes in Düsseldorf.
Bundespräsident Joachim Gauck:
“(…) zur farblichen Prägung unserer Welt gehören auch die Farben der Nacht und ihre Beleuchtung. Dabei denke ich zum Beispiel an die Bemühungen um den Erhalt der historischen Gaslaternen in Berlin, aber auch in Frankfurt am Main, Dresden und Düsseldorf”.

Wir danken dem Präsidenten für seine anerkennenden Worte. Sie bestätigen, dass mit den Gaslichtbefürortern “nicht Ewig-Gestrige am Werke sind, sondern “höchst aufgeschlossene und engagierte Bürgerinnen und Bürger, denen am Erhalt des Schönen und Bewahrenswerten gelegen ist”, um es mit seinen eigenen Worten zu sagen.

09. September 2014: Stadt sieht die Gaslaternen auch als Kulturgut an (RP-online.de)

“Gaslaternen sind mehr als Straßenbeleuchtung, sie sind mit ihrem System der Gasleitungen und Zündungstechnik aus der frühen Zeit der Industrialisierung auch ein Kulturgut. Dieser Auffassung der Initiative pro Gaslicht und vieler geschichtsbewusster Düsseldorfer hat sich Oberbürgermeister Thomas Geisel angeschlossen.

Er will, dass die Stadt Düsseldorf ein deutliches Signal gibt, die einzigartige, traditionelle Beleuchtung zu pflegen und zu erhalten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.”

Damit hat sich die jahrelange Arbeit und das Engagement der Initiative ProGaslicht Düsseldorf nun endlich gelohnt. Wir sind bereit, uns mit all unserem Wissen und unseren Erfahrungen einzubringen, um eine möglichst großflächige Beleuchtung mit Gaslaternen zu erhalten, denn das Gaslicht ist zukunftsfähig und eine zu Menschen, Tieren und der Natur freundliche Alternative zu elektrisch betriebenen Beleuchtungsanlagen.

Verein ProGaslicht e.V., 11. September 2014

04. September 2014: Neue Unterstützer für den Erhalt der Gaslaternen (RP-online.de)

“Im Heimatverein Düsseldorfer Jonges hat sich eine Mehrheit für den Erhalt der rund 17.000 Gaslaternen in der Stadt ausgesprochen. Sogar ein eigenes Lied hat die Tischgemeinschaft “Laternepitscher” auf das Gaslicht geschrieben” (…) Beigeordneter Stephan Keller räumte schließlich “Diskussionsbedarf” ein.”

25. August 2014: Sturm “Ela” zerstörte auch 4500 Straßenlaternen in Düsseldorf (WAZ – derwersten.de)

“…rund 4500 Straßenlaternen sind in Düsseldorf seit dem Unwetter vom 9. Juni nicht mehr betriebsfähig, so teilte das Amt für Verkehrsmanagement jetzt nach einer „abschließenden Festlegung“ mit. Auch 140 Gaslaternen (…) sind nicht mehr funktionstüchtig. Neben rund 43 000 elektrischen Straßenlaternen betreut das Unternehmen (gemeint: Stadtwerke Düsseldorf)  zudem 17000 gasbe­triebene Straßenlaternen im Stadtgebiet.”

Oha! Prozentual fielen also mit rund 10% defekten Stromlampen über 10 mal mehr Stromlampen als Gaslaternen (0,85% defekt)  dem Sturm zum Opfer. Ein schöner Beleg der Nachhaltigkeit solider Gaslaternen!

31. Juli 2014: Leserforum: “Gaslaternen bringen eine besondere Atmosphäre” (Rheinische Post)

“Viele Düsseldorfer wollen Gaslaternen nicht missen, andere wiederum können sich eine Umrüstung auf LED gut vorstellen. Das zeigen Reaktionen der Leser beim Forum über Gaslaternen.”

30. Juli 2014: Analyse: Braucht die moderne Stadt Gaslaternen? (RP-online.de)

“Bei der Straßenbeleuchtung hebt sich Düsseldorf vom Einerlei vieler Städte ab und kann mit einem Markenzeichen aufwarten: Gaslaternen. Etwa 16 000 stehen noch im Stadtgebiet. Mit ihrem sanften Schein und den nostalgischen Formen sind sie vielen Düsseldorfern ans Herz gewachsen. Aber unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes gelten sie als veraltet und technisch überholt, weil sie gemessen an der Leuchtkraft viel Energie verbrauchen und einen hohen CO2-Ausstoß haben.”

07. Mai 2014: Anwohner ärgern sich über Austausch von Gaslaternen (RP-online.de)

“Im Zuge des Ausbaus der Johannsenstraße wurden auf dem Teilstück zwischen Niederkasseler- und Joachimstraße drei Gaslaternen (Lyra-Leuchten) abgebaut und durch moderne Lichtmasten (Europoles) ersetzt. Darüber ist Georg Eiker, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, entsetzt.”

29. April 2014: “Lachendes D versteht in USA keiner” (RP-online.de)

Der Manager des Metro-Marathons, Jan Winschermann, hat nach einer Reihe von Auslandsreisen, vor allem in die USA, den Werbeauftritt der Stadt im Ausland kritisiert. Winschermann: “Vor allem in den USA kommt unser Logo, das lachende D, überhaupt nicht an. (…) Verblüfft hat den Marathon-Fachmann jedoch (…), dass es im Ausland ein Interesse gebe, wenn man auf das Thema Gaslaternen stoße. Diese alten Leuchten (…) seien in den Augen einer ganzen Reihe von Touristen eine echte Attraktion Düsseldorfs.

10. März 2014: Gericht soll Abbau von Berliner Gaslaternen stoppen (Berliner Morgenpost)

“Der Streit um den Abbau historischer Gaslaternen geht weiter: Nun hat ein Dahlemer beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag zum Erhalt der Leuchten gestellt. Auch Denkmalschützer sollen einschreiten.”

10. März 2014: Gaslaternen verschwinden aus Bilk (Rheinische Post)

“Der Streit um den Abbau historischer Gaslaternen geht weiter: Nun hat ein Dahlemer beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag zum Erhalt der Leuchten gestellt. Auch Denkmalschützer sollen einschreiten.”

13. Dezember 2013: Gaslaternen verschwinden aus Bilk (Rheinische Post)

“An der Burghofstraße entlang der S-Bahnstrecke werden die Gasleuchten vom Typ Reihenleuchte durch moderne “Lumega”-Leuchten ersetzt. Die Anwohner wollten eigentlich die Gasleuchten behalten, waren aber wohl angesichts der Kosten schließlich einverstanden.”

Was dort wohl erzählt wurde? Mit Unterhaltskosten haben Anlieger nämlich nichts zu tun und ein Erhalt der alten Laternen generiert keinerlei Anschaffungskosten, zu deren Kostenerstattung Anlieger mit herangezogen werden.
Der Betreiber der neuen Lampen (der hier die Bürger “informiert” hat) gewinnt jetzt doppelt: Der Bürger zahlt die neuen Lampen mit und die Einsparungen durch geringere Energiekosten kommen ihm allein zugute.

Solange Normen eingehalten werden muss dabei z.B. auf die gute Wiedergabe von Farben nicht geachtet werden.
Und obwohl ihre  Straße auf städtischen Beschluss hin den Charme einer belgischen Autobahn erhalten hat, werden Anlieger auch noch verdonnert, die Anschaffung (piss-)gelber Natruimdampflampen mit zu bezahlen.

03. Dezember 2013: Der Kampf um die alte Laterne geht weiter (NRZ)

(…) Auf der Hardtstraße in Gerresheim (…)  werden die 49 Leuchten abgebaut und durch Elektro-Lampen ersetzt. Die Düsseldorfer Initiative „Pro Gaslicht“ ist verärgert. Den Masterplan der Stadt, bis zum Jahre 2015 nur die 1400 Gaslaternen auf Hauptverkehrsstraßen und in Industriegebieten auszutauschen, bezeichnete Georg Schumacher, Sprecher von „Pro Gaslicht“, inzwischen als „Makulatur“. Längst werde auch in kleinen Straßen und in Wohnvierteln das Gas für die Leuchten abgedreht.

03. November 2013: Anwohner bedauern Abbau von Gaslaternen (Rheinische Post)

“Die Gaslaternen sind ein Kulturgut und prägen die Straße. Aus Sicht der Bürger können sie erhalten werden, weil Schäden nicht zu sehen sind und daher nicht groß sein können”, sagte Rheinhard Naujoks in der Bezirksvertretung. Er ist Sprecher einer Anwohner-Initiative, die mehr als 60 Unterschriften für den Erhalt der Gaslaternen gesammelt hat.”

10. Oktober 2013: Berliner Gaslaternen sollen als Welterbe geschützt werden (Berliner Morgenpost)

Der Brite Peter Burman “hat für die Berliner ein Gutachten erstellt, in dem er die Gas-Straßenbeleuchtung in Berlin als wertvolles kulturelles und technikgeschichtliches Erbe von großem, internationalem Wert einstuft. Berlin sollte stolz sein, etwa die Hälfte der weltweit noch vorhandenen Gasleuchten zu haben. Sie hätten einen universalen Wert nicht nur wegen der Lichtqualität.”

08. Oktober 2013: Berliner Gaslaternen landen auf Liste der bedrohten Kulturgüter (RBB online)

“Berlin soll in Zukunft in einem anderen Licht erscheinen – zumindest will es so der Senat, der bis 2016 die meisten Gaslampen auf LED-Lampen umrüsten lässt. Dagegen gab es Protest – 20.000 Unterschriften hatte eine Petition gesammelt. Moralische Unterstützung kommt jetzt aus New York: Die Denkmalschutzinitiative World Monuments Watch hat die Gaslampen auf ihre Liste der bedrohten Kulturgüter gesetzt.”

Zur Webseite des World Monuments Watch:

http://www.wmf.org/project/gaslight-and-gas-lamps-berlin

3. Oktober 2013. Bürger retten Gaslaternen in Flingern (Rheinische Post)

“Die Düsseldorfer müssen ihrer Stadtverwaltung offensichtlich auf die Finger sehen, damit Pannen vermieden werden. Hätten Ines und Peter Dauth das nicht getan und sich auch nicht durch langes Schweigen und Hinhalten der Verwaltung beirren lassen, dann wären jetzt die historischen Gaslaternen Typ Alt-Düsseldorf von der Daelenstraße für immer verschwunden.”

16. August 2013. Das Ende der Gaslaternen (RBB online)

Die einen finden ihr Licht einfach schön und typisch für die Berliner Altbau-Kieze, andere sehen nur, dass Gaslaternen teuer sind und angeblich auch die Umwelt belasten – also weg damit? Oder sind Gaslaternen ein schützenswertes Kulturgut? Der rbb-Journalist Jürgen Gressel-Hichert erhält für seinen Hörfunkbeitrag zum Thema den Journalistenpreis des Deutschen Preises für Denkmalschutz 2013.

10. Juni 2013. Streit um die Gaslaternen flammt wieder auf (Westdeutsche Zeitung)

“Zwar steht in der Beschlussvorlage für den Masterplan zur Gasbeleuchtung, es seien keine „typischen Wohnstraßen oder Stadtteilzentren sowie keine gestalterisch sensiblen Bereiche“ zur Umrüstung vorgesehen – die Flenderstraße ist aber eine Wohnstraße. „Niemand erkennt, welchen kulturellen Reichtum die Stadt da verliert.“, so Andreas Meßollen, Initiative Pro Gaslicht”

14. Mai 2013. Doch man sieht nur die im Lichte (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
“Ein Gutachten nennt die Gasleuchten in Berlin nicht nur „denkmalfähig“, sondern „denkmalwürdig“. Trotzdem stellt sich die Stadt stur. Werden die rund vierundvierzigtausend erhaltenen Laternen nun doch Opfer des Energiesparwahns?”

17. November 2012. Senat bleibt dabei: Gasleuchten werden abgeschafft (Tagesspiegel)
“Am Samstag haben etwa 250 Bürger für den Erhalt der Berliner Gaslaternen demonstriert. Doch die Kundgebung hat nichts geändert: Berlins Laternen werden elektrifiziert. Gnadenlos.”

16. November 2012. Feuer und Flamme: Berlin und seine Gaslaternen (rbb-online)

Es ist eine Debatte zwischen Umweltschutz und Nostalgie, Sparzwang und Kulturschutz: Der Berliner Senat will die alten Gaslaternen der Stadt gegen moderne Elektrolampen austauschen, was nicht nur deren Licht, sondern auch deren Aussehen zum Teil deutlich verändert. Dagegen regt sich erbitterter Widerstand.

16. November 2012. Rettet das gemütliche Berliner Gaslaternen-Licht! (Die Welt)
“Es gibt sie noch, die guten Dinge. Der warme Schein einer Gaslaterne kann einer Straße Atmosphäre verleihen. Doch in Berlin, wo sie noch zahlreich sind, sollen sie jetzt verschwinden”

31. Oktober 2012 Pro Gaslaternen – Ein Bericht über die Vorteile der Gasleuchten

Prüfungsstück 2012: Im Interview mit Dr. Sabine Röck werden die Vorteile von Gaslaternen deutlich.

30. August 2012. Prominente Berliner wehren sich – angeführt vom Schauspieler Ilja Richter. (RBB)
“Was macht die Berliner Nacht so unvergleichlich? 43.000 Gaslaternen möglicherweise? Die Hälfte aller Gaslaternen weltweit. Nun wollen auch viele Künstler sie vor dem Rotstift des Senats retten.”

30. August 2012. Leuchte, Gaslaterne, leuchte! (Rheinische Post)
“Düsseldorf besitzt das größte zusammenhängende Gaslaternen-Netz der Welt. In absoluten Zahlen hat Berlin noch mehr, aber das könnte sich bald ändern, denn die Hauptstadt baut derzeit radikal ab. Viele Düsseldorfer fürchten nun auch hier eine härtere Vorgehensweise gegen die Leuchten”

30. August 2012. Leuchte, Gaslaterne, leuchte! (Rheinische Post)
“Düsseldorf besitzt das größte zusammenhängende Gaslaternen-Netz der Welt. In absoluten Zahlen hat Berlin noch mehr, aber das könnte sich bald ändern, denn die Hauptstadt baut derzeit radikal ab. Viele Düsseldorfer fürchten nun auch hier eine härtere Vorgehensweise gegen die Leuchten”

1. Juli 2012. Berlin wird wie Düsseldorf (Tagesspiegel)
“Ich finde, dass sich die Berliner politische Führung durch die Idee, ein Wahrzeichen abzureißen, nicht im Jahre 1950, sondern heute, ein noch viel vernichtenderes Zeugnis ausstellt als mit dem Flughafendesaster. Sie werden in Zukunft mit den Vernichtern des Stadtschlosses in einem Atemzug genannt werden.”

23. Juni 2012. Berlins Aufstieg zur Glitzermetropole begann mit den ersten Gasleuchten. Jetzt soll ihr seidenes Licht von Leuchtstoffröhren ersetzt werde (Süddeutsche Zeitungl)
Die Kunstgeschichtlerin Ira Mazzoni beschreibt über die Bedeutung des Gaslichtes für das großstädtische Nachtleben und kommt, Wim Wenders zitierend, zu dem Schluss: “Städte (…) können ihre Geschichte in sich tragen und können sie zeigen… Sie können Augen öffnen, so, wie Filme, oder sie können sie schließen.” Berlin wird seine Augen schließen, wenn es seine historische Gasbeleuchtung kappt. (Der Bericht ist online nicht verfügbar).

21. Juni 2012. Gerechter Zorn: Der Streit um die Berliner Gaslaternen (Berliner Zeitungl)
Eine (…) Verschrottung steht (…) gar nicht zur Diskussion. Auf meine Nachfrage sagte Müller: „Grundsätzlich ist geplant, in Berlin Gaslaternen auf LED-Beleuchtung umzurüsten.“ Dabei werden die Gas-Glühstrümpfe, die hinter dem Lampenglas das gelbe Licht spenden, durch lichtemittierende Dioden (LED) ersetzt.
Kommentar dazu: Zweifel an der Darstellung sind angebracht. – Wir veröffentlichen den Link der Vollständigkeit halber

01. Juni 2012. Straßenbeleuchtung: Ästetik geht vor (Tagesspiegel)
Berlin ersetzt die Gaslaternen durch elektrische Straßenbeleuchtung. Das ist günstiger und gut für die Umwelt. Unser Autor will die alten Laternen trotzdem behalten. Barbaren hatten die Sachlogik schon immer auf ihrer Seite, meint er.

31. Mai 2012. Lebendiges Licht. Der Berliner Senat will die Gaslaternen abbauen. (Die Zeit)
Das Barbarische an dem Technokratenbeschluss besteht in der Meinung, es gehe im Leben um Funktionalität allein. Im öffentlichen wie im privaten Leben geht es aber nicht darum, dass alles so perfekt und billig, so wartungsarm und schadstofffrei wie möglich funktioniert. Ein solches Leben ist kein menschliches Leben.

29. Mai 2012. Protestbewegung. Ins rechte Licht gerückt (Berliner Zeitung)
Neben den Wutbürgern gibt es aber auch Glimmbürger. Leute, die sich für den Erhalt der schönen Gasleuchten einsetzen. Natürlich findet man sie zu allererst in Berlin, wo gut die Hälfte der weltweit noch existierenden Gasleuchten brennen.

29. Mai 2012. Ins rechte Licht gerückt (Frankfurter Rundschau)
Es geht um die Entscheidung zwischen historischen Gaslaternen und modernen Zinkleuchten. Derzeit werden die Straßen erneuert und die alten Laternen durch moderne ersetzt. Das Verkehrskonzept beruht auf einer Planung von 1994. Die Denkmalschutzgebiete wie Blasewitz sind erst danach entstanden. Die Anwohner sind empört und fordern den Rückbau.

26. Mai 2012. Rettet die alten Leuchten! (Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ)
Für die Bewahrung der Gasleuchten spricht nicht nur Nostalgie. In der heutigen Stadtökonomik ist der Wert eines technikgeschichtlichen Denkmals ein gewichtiges Argument. Ökonomen nennen das ein Alleinstellungsmerkmal, das Berlin in Unesco-Ehren, Tourismusprogramme und Werbemaßnahmen ummünzen kann. Daneben tritt die für jeden Städter allnächtlich evidente Schönheit des Gaslichts.

16. Mai 2012. Gelungener Akt der Bürgernichtbeteiligung (Berliner Zeitung)
Kommentar: Natürlich sind 9200 Tonnen weniger Kohlendioxid durch Jessica (Name der neuen Elektroleuchten in Berlin) gut für die Umwelt, fehlen nur noch einige Millionen Tonnen jährlich, für deren Reduzierung Rot-Schwarz mangels Klimaschutzkonzept für den Gebäudebestand leider kein Konzept hat

16. Mai 2012. Berlin: LED-Leuchten ersetzen Gaslaternen (Berliner Zeitung)
Nirgendwo auf der Welt sind so viele Gasleuchten in Betrieb wie in Berlin. Damit verfügt diese Stadt über ein einzigartiges technisches Denkmal, heißt es bei der Baukammer, dem Verein „Denk mal an Berlin“ und anderen Gaslicht-Fans. Seine Weiterexistenz ist „von einer weltweiten kulturellen und historischen Bedeutung“, meint Denis de Kergorlay, Präsident des europäischen Denkmalschutzverbands Europa Nostra.

15. Mai 2012. Berlin will tausende Gaslaternen verschrotten (Berliner Morgenpost)
(…) Unter den Berlinern regt sich Widerstand. Der Verein Gaslicht-Kultur hält dagegen: Das Vorhaben sei weder ökonomisch noch ökologisch – und bedeute vor allem den kurzen Prozess mit einem Berliner Kulturgut.

17. März 2012. Gaslaternen als Weltkulturerbe? (Rheinische Post)
Die Initiative „Pro Gaslicht“ kämpft mit einem weiteren Argument darum, die alte Beleuchtung zu erhalten: Das zusammenhängende Netz von Gaslaternen sei weltweit einmalig und habe eine Chance auf die Unesco-Liste.

6. Februar 2012. Weiterer Abriss geplant (Express)
Der große Zoff um die Gaslaternen
Überall im Stadtgebiet werden die alten abgerissen und durch moderne LED-Leuchten ersetzt. 1400 Laternen bis 2015, dann weitere 8600. Überall regen sich Proteste. EXPRESS kennt die Abrissliste der Stadt und weiß, welche Straßen als nächste dran kommen.

10. Dezember 2011 (center TV)

08. November:  Abschalten ist Kulturfrevel. Der Abbau von Gaslaternen stößt bei Anwohnern auf Widerstand. (derwesten.de)

Die Straße durch den Grafenberger Wald soll elektrisch beleuchtet werden. (…) Die Anwohner müssen nicht nur auf das gewohnte Licht ihrer Gaslaternen verzichten, sondern auch mitbezahlen für eine Umrüstung, die sie gar nicht wollen. Die Initiative „Pro Gaslicht“ spricht von Kulturfrevel.

27. August:  EIN SCHEIN VON SCHILDA: Trotz Protests schafft Düsseldorf seine Gaslaternen ab:  (kulturwest.de)

Außer den alten Spar-Argumenten wenden die politischen Milchmädchen nun noch den Umweltschutz gegen das Gaslicht, obwohl die 16.000 Düsseldorfer Laternen kaum messbar zum CO2-Ausstoß der Stadt beitragen. Selbst die »seltenen Erden« in den Gas-Glühstrümpfen werden zum radioaktiven Problem hochgejazzt. »LED« ist das neue Zauberwort. Dummerweise ist LED-Technik für Straßenbeleuchtung noch sehr teuer und keineswegs ausgereift. Deshalb soll Gaslicht auch durch Natriumdampftechnik mit ihrem gelben Licht ersetzt werden.

27. August: Verwunderung in der Vogelsiedlung in Unterrath. (WZ online)

Die kastenartigen und alles andere als ansehnlichen Leuchten verbreiten ein gelbes Licht wie an Autobahnen. Eigentlich sollten laut Masterplan die Nebenstraßen beim Austausch zunächst außen vor bleiben.

26. August 2011. Die alte Laterne steht nicht mehr (NRZ)

Jetzt fallen die letzten alten Gaslaternen auf der kleinen Wohnstraße Starenweg in Unterrath und werden durch schlichte, billig wirkende Natriumdampf-Elektroleuchten ersetzt. Ein schöner Anblick sind diese neuen Lampen nicht. Sechs alte Gaslaternen wurden in den letzten Tagen demontiert und verschrottet. In der „Vogelsiedlung“ südlich der Eckener Straße sind seit 2009 weit über 30 Gasleuchten entfernt worden.

25. August: Die alte Laterne steht nicht mehr (DerWesten.de)

Ein schöner Anblick sind diese neuen Lampen nicht. Sechs alte Gaslaternen wurden in den letzten Tagen demontiert und verschrottet. In der „Vogelsiedlung“ südlich der Eckener Straße sind seit 2009 weit über 30 Gasleuchten entfernt worden.

10. August: Austausch von Gaslaternen umstritten (RP-online)

Die Pläne für eine neue elektrische Straßenbeleuchtung an der Fahneburg- und Rennbahnstraße am Rande des Stadtwaldes stoßen auf Unverständnis.

04. August: Gaslaternen werden ausgetauscht (RP-online)

An der Fahneburg- und Rennbahnstraße sollen elektrische Leuchten gesetzt werden. Im Bereich des Waldes sind sie mit LED bestückt, damit Insekten geschont werden. Anwohner sprachen sich gegen kastenförmige Laternen aus. Die Initiative Pro Gaslicht hält den Austausch für falsch.

15. Juli: Warum braucht Düsseldorf Gaslicht? (Prisma – Wochenmagazin zur Zeitung)

In Düsseldorf gibt es noch 15000 mit Erdgas betriebene Laternen. Ein Schatz, der auf die Liste des Weltkulturerbes gehört.

20. Mai: Die Frohnauer kämpfen um ihre Gasleuchten (Berliner Morgenpost)

In Frohnau formiert sich Widerstand gegen den Plan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die historischen Gasleuchten gegen elektrische Straßenleuchten auszuwechseln. Der Bürgerverein will in den kommenden Wochen mit Flugblättern und auf Informationsveranstaltungen dafür werben, dass sich die Bewohner der Gartenstadt gegen die Pläne aussprechen.

01. Mai 2011: Arbeiten an Gaslaternen in Malvern (GB) haben begonnen (Worcester News)
“The gas lamps are part of Malvern’s heritage and it would have been wrong of us to let them go out. Instead, they will now be better than ever.”
Übersetzung: “Die Gaslaternen sind ein Teil des kulturellen Erbes von Malvern und es wäre falsch, sie erlöschen zu lassen. Stattdessen werden sie nun besser denn je.”

10. März 2011: Denkmalschutz: Der Kampf um die Gaslaternen (DerWesten.de)

Düsseldorf, so die Initiative „Pro Gaslicht“, verfügt weltweit über das dichteste Gaslaternen-Netz. Die Initiative hält an ihrem Ziel fest, den Bestand in die Unesco-Weltkulturerbe-Liste für Industriedenkmäler eintragen zu lassen.

31. Dezember 2010: Laxburg bei freundlichem Licht besehen (Mindener Tageblatt)

Gasbeleuchtung in historischem Mindener Industrieviertel weckt neue Hoffnung
VON RALF KAPRIES
Minden hat einen neuen Hingucker: Ein Teil der historischen Altstadt wird nun wieder durch ordnungsgemäß restaurierte und denkmalgeschützte Gaslaternen gemütlich und doch hell erleuchtet.

31. Dezember 2010. Düsseldorf 21 (Rheinische Post online)
Ähnlich wie in Stuttgart haben auch in der NRW-Landeshauptstadt Bürgerbewegungen und -initiativen das politische Geschehen in diesem Jahr bestimmt. Das Besondere in Düsseldorf: Die Bürger protestieren nicht nur, sie entwickeln Konzepte, die die politischen Profis überzeugen.

17. Dezember: Viele Ausnahmen beim Laternen-Austausch (Westdeutsche Zeitung)

Der Abriss von 1400 historischen Gaslaternen ist beschlossen, in einer Reihe von Straßen in Wohngebieten bekommen aber die Bezirksvertretungen das Entscheidungsrecht, und zwar erst nach Anhörung der Anlieger. Zudem muss die Stadt alle Anwohner detailliert über Vorhaben und Kosten informieren.

16. Dezember: Der Gaslaternen-Streit (Welt online)

Auch für die Initiative Progaslicht ist “ein kulturhistorisches Erbe unseres Landes existenziell bedroht.” Sie fordern Abriss-Stopp, die Einbeziehung unabhängiger Fachleute sowie ein Moratorium.

15. Dezember: Laterne im Dorf lassen. Gaslicht-Initiative wirft der Stadt sinnlose Demontage von Geschichte vor (Düsseldorfer-Anzeiger, PDF)

“Initiative Pro Gaslicht bringt neben Sachargumenten kurz vor Toreschluss auch Schärfe in die Diskussion” Morgen fällt die Entscheidung!

13. Dezember: Plötzlich ist die alte Laterne weg (der Westen)

Ja, wo hängen sie denn, die schönen alten Gasleuchten? Das fragen sich manche Gerresheimer, die verdutzt vor dem nackten Kandelaber am Stadtwerke-Betriebsgelände „Auf der Hardt“ stehen bleiben. Die Lampen auf dem Mast sind abmontiert.

10. Dezember: Gaslicht-Streit spitzt sich zu (Express)

10. Dezember: Denkmalschutz: Bürgerbegehren für Gaslaternen? (der Westen)

10. Dezember: “Was machen eigentlich die Berliner im Düsseldorfer Lampen-Zoff?” (Bild)

Das originale, gelbe Licht der Düsseldorfer Gaslaternen halten viele Bürger für unersetzlich

10. Dezember: Kampf um Gaslaternen (Video WDR)

“Es hat ein bisschen was von Stuttgart 21, was sich in Düsseldorf abspielt”

10. Dezember: Gaslaternen: Bürger mehr beteiligen (Rheinische Post)

Düsseldorf (RP) Die Stadt will die stadtweit 17.000 mit Gas betriebenen Leuchten nach und nach auf Strom umrüsten. Über 1400 dieser Straßenlichter soll der Rat am Donnerstag entscheiden. Doch viele Düsseldorfer hängen an den historischen Beleuchtungen – die Fronten verlaufen auch quer durch Parteien.

10. Dezember:  Gaslaternen in Düsseldorf – Aufbegehren vor Ratsentscheid (Rheinische Post: Video)

Sie steht zwischen der Abschaffung und der Ernennung zum Weltkulturerbe – Die Düsseldorfer Gaslaterne.Was so manch einer als Teil des Düsseldorfer Heimatgefühls und als pure Idylle ansieht, steht schon lange auf der Kippe.

09. Dezember:  Bund der Steuerzahler fordert Rats-Bürgerentscheid zu Gaslaternen (Antenne Düsseldorf)

Der Bund der Steuerzahler will, dass wir Düsseldorfer selbst über den umstrittenen Austausch der Gaslaternen entscheiden. Durch einen “Rats-Bürgerentscheid” könnte die Politik den Beschluss auf die Einwohner übertragen.

08. Dezember 2010 Düsseldorfer Schein-Problem (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

“Den geringeren Energiekosten stehen, die Geschäftemacher reiben sich schon die Hände, erst einmal Investitionen von 140 Millionen Euro und weniger langlebige Lampen gegenüber. Und Düsseldorf würde nicht länger glänzen, sondern scheinen wie jede andere Stadt.”

07. Dezember: Der Kampf ums rechte Licht: (Welt online)
Stadtwerke ändern ihre Strategie: “Eine Bürgerbefragung kommt nicht in Frage” aber jetzt soll informiert werden. “Umgerüstet wird auf jeden Fall”
29. November: BBC über Gasketeers in Malvern, GB:
Düsseldorf. Im Streit um die Düsseldorfer Gaslaternen hat sich nun der Bund der Steuerzahler NRW eingeschaltet. Er will wissen, ob die Umrüstung von Gas auf Strom tatsächlich sinnvoll und finanziell vertretbar ist.
19. November:  Moment-Mal-Aktion der RP – Diskussion um Gaslaternen (RP-online)
Düsseldorf (RP) Bei der Moment-Mal-Aktion der RP diskutierten Fachleute, Politiker und Bürger über die Zukunft der Gasbeleuchtung. Während Kritiker von Einsparungen sprachen, wiesen Befürworter auf den Kulturaspekt hin.
Umrüstung von 1400 Gasleuchten wird bald beschlossen. Neue Bürgerinitiative in Lohausen wehrt sich.
12. November: Anwohner machen mobil -Bürger wollen Gaslaternen behalten (RP-online)
Der Masterplan der Stadt sieht vor, die Laternen in der Siedlung Am Feldwinkel zu ersetzen. Dagegen wehren sich die Anwohner. Ein Grund sind auch die schlechten Erfahrungen, die Bürger in einem benachbarten Viertel mit LED-Leuchten gemacht haben.
12. November: Neue Laternen blitzen (Der Westen)
Düsseldorf. In Lohausen hat es beim neuen Pilotprojekt mit modernen Laternen einen Fehlstart gegeben. Fünf LED-Lampen fingen plötzlich an zu blitzen.

3. November 2010. Abschied vom Gaslicht – die Pläne der Verwaltung  (RP-online)

Bis 2015 sollen stadtweit 1400 Gasleuchten auf Elektrolicht umgerüstet werden, 268 davon allein im Stadtbezirk 9. Die gerade in Benrath und in Wersten verbreiteten und beliebten historischen Leuchten bleiben erhalten.

1. Oktober 2010: Gaslicht-Aufruhr in Lohausen – Bürger wehren sich (Express)

Seit 1848 verbreiten sie im ganzen Düsseldorfer Stadtgebiet ihr sanftes, goldgelbes Licht. Jetzt will die Stadt den historischen Gaslaternen den Garaus machen.

22. September 2010: Streit um 1400 Gaslaternen in Düsseldorf (Der Westen)

Die Bürgerinitiative „Pro Gaslicht“ um Prominente wie Gabriele Henkel macht gegen die Pläne der Stadt aktiv, 1400 Gaslaternen abzuschalten. Die Leuchten seien, so die Stadt, zu teuer und benötigen zudem leicht radioaktive Glühstrümpfe aus Indien.

21. September 2010: 1.400 Gaslaternen auf der ersten Streichliste (WZ)

Stadt legt Masterplan bis 2015 vor. Betroffen sind angeblich nur Lampen an Hauptverkehrsstraßen. Unklarheit bei den Kosten.

09. September 2010:  Leuchten heimlich ausgetauscht? (RP-online)

Die Initiative Pro Gaslicht wirft der Stadt vor, sie ersetze heimlich Gaslaternen durch elektrische Leuchten. Die Verwaltung hält dem entgegen, dass nur defekte Anlagen aus Sicherheitsgründen provisorisch erneuert werden.

05. Mai 2010 (center-TV)

05. Mai 2010 Initiative: Ein Laternchen am Markt (WZ)

Ein kleines Gaslicht-Museum wünschen sich die Bürger für den neugestalteten Markt.

26. April 2010. Streit um Gaslicht mit Strom (RP online)

Düsseldorf (RP) Die neuen LED-Einsätze für Gaslaternen sind so perfekt, dass sie zum Patent angemeldet wurden. Die große Ähnlichkeit verschärft die Auseinandersetzung zwischen Gegnern und Befürwortern einer Umrüstung.

27. Oktober 2009: Düsseldorf soll Welthauptstadt für das Gaslicht werden (DerWesten)

Düsseldorf. Seit Monaten kämpft die “Initiative pro Gaslicht” unter der Schirmherrschaft der Kunstmäzenin Gabriele Henkel für den Erhalt der 17.000 Gaslaternen in Düsseldorf. Henkel, Kom(m)ödchen-Chef Kay Lorentz und Künstler Tony Cragg überreichten nun eine Petition an Oberbürgermeister Elbers.

13. Oktober 2010. Prominente setzen sich für die Gaslaternen ein (DerWesten)

Tony Cragg, der neue Rektor der Kunstakademie, Künstler Nemo, Komödchen-Chef Kay Lorentz, Uerige-Wirt Michael Schnitzler oder Ex-Fußballmoderator Manni Breuckmann – sie alle setzen sich dafür ein, dass die Gaslaternen in der Stadt stehen bleiben. Die Protestbewegung wird immer größer.

02. Oktober 2010. Leonhardt: LED-Technik leuchtet so schön wie Gas (WZ)

Viele Düsseldorfer wollen ihre Gas-Leuchten behalten. Die Stadt betont, sie werde nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entscheiden.

29. September 2009:  Initiative will Gas-Laternen unter Denkmalschutz stellen (WZ)
Gegen die geplante Umrüstung durch die Stadt formiert sich breiter Widerstand. Eine Petition ist in Vorbereitung.

04. September 2009: Ungemütliches Düsseldorf (WDR)
Die Düsseldorfer sind entrüstet: Die Gaslaternen in ihren Straßen sollen durch LEDs ersetzt werden. Sie fürchten um das Heimelige ihrer Stadt.

20. August 2009: Jonges: Gaslaternen bewahren (RP-online)
Der Heimatverein lehnt LED-Leuchten in historischer Umgebung ab, weil der Denkmalschutz beeinträchtigt wird. Umweltschützer sehen in der Umrüstung ein positives Zeichen für den Klimaschutz.

19. August 2009: Gaslaternen – typisch Düsseldorf (RP-online)
Designprofessorin und Kunstmäzenin Gabriele Henkel ist empört über die Pläne, künftig alle Straßenlampen mit Elektrizität zu betreiben. Für sie geht damit ein weiteres Stück Kultur verloren.

18. August 2009: Ersatz für 16.000 Gaslaternen (RP-online)
In einer großen Umrüstaktion werden die Gaslaternen der Stadt durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Die Kosten betragen 13 Millionen Euro. 4000 alte Lampen bleiben erhalten, werden aber künftig mit Strom betrieben.

19. Januar 2009: Stadt ohne Glühstrumpf – Protest in Berlin (Die Zeit)

27. August 2008:  Im Gaslaternemuseum erlebt man eine Zeitreise durch die Berliner Straßenbeleuchtung: Blendfreies Funkeln bei Nacht (Berliner Zeitung)
(Nachts) verbreiten rund um den Berlin-Pavillon (…) und entlang der Parkwege auf der gegenüberliegenden Straßenseite 90 historische Gaslaternen ihr warmes, goldgelbes Licht. “Es funkelt, ist nicht starr und statisch, man kann reinschauen, ohne geblendet zu werden und insektenfreundlich ist es auch”.

7. Februar 2008:  Düsseldorf, die Hauptstadt der Gas-Laternen (WZ)
Nirgendwo in Deutschland haben Gas-Laternen einen größeren Stellenwert als hierzulande. 17 000 Exemplare stehen noch. Eine Bestandsaufnahme.

7. Februar 2008: Als die Latänepitsche arbeitslos wurden. Ein Rückblick (WZ)
Bis 1911 wurden die Laternen einzeln per Hand anund ausgeschaltet. Ein erhellender Rückblick.

7. September 2007: Und sie leuchten immer noch (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Vort 159 Jahren wurde die erste Gaslaterne angezündet. Heute gibt es noch 17.000 Stück. Nur Berlin hat mehr

09. Dezember 2000: Es werde Gaslicht (Frankfurter Allgemeine Zeitung  Nr 287, S. 11)
Die letzten Gaslaternen Deutschlands sollen erhalten bleiben / Von Martin Kuhna
DÜSSELDORF, im Dezember. Wer bei Dunkelheit, aber wachen Sinnes mit der Bahn durch Düsseldorf fährt und aus dem Fenster schaut, dem fällt vielleicht etwas auf. Gemeint ist nicht der berühmte Kasten am Bahndamm, in dessen Fenstern halbnackte Frauen sitzen…
(Artikel kostet im Download bei FAZ-Archiv.de 1,–)